Die Herausforderung
Ein kritischer Kritiker Luftfahrtanlage stand vor einer anhaltenden Herausforderung bei der Langstreckenbeobachtung. Der operative Perimeter der Anlage grenzte an mehrere Abschnitte öffentlicher Straße und offenes landwirtschaftliches Land, was externen Beobachtern ungehinderte Sichtlinien zu Flugzeugbewegungsbereichen, Wartungsplätzen und einem bedeutenden Teil des internen Straßennetzes der Anlage ermöglichte.
Das Sicherheitspersonal hatte mehrere Fälle festgestellt, in denen Personen Fahrzeuge auf nahegelegenen öffentlichen Straßen parkten und dort längere Zeit blieben. Mehrfach beobachteten die Mitarbeiter auch Reflexionen von Langstreckenkameralinsen oder anderen optischen Instrumenten von Fahrzeugen und von einer Baumgrenze etwa 900 m von der Einrichtungsgrenze entfernt.
Die Herausforderung war strukturell: Die Anlage durfte die Sicht von öffentlichem Gelände weder rechtlich noch praktisch verhindern. Sie konnte ihren physischen Umfang nicht einfach erweitern. Was sie brauchte, war eine zuverlässige Methode, um optische Beobachtungen zu erkennen, den genauen Standort des Beobachters zu bestimmen und eine rechtzeitige Feldverifikation zu unterstützen – ohne sich nur auf zufällige Beobachtungen durch Patrouillenpersonal oder kontinuierliche manuelle Überwachung jedes potenziellen Aussichtspunktes zu verlassen.
Aus der Sicherheitsbewertung der Anlage hatte sich ein weiteres Problem ergeben: Einige Beobachtungsaktivitäten hatten sich auf die Nachtstunden verlagert. Dabei kamen Wärmebildgeräte zum Einsatz, wodurch herkömmliche, ausschließlich im sichtbaren Licht arbeitende Detektionsverfahren nach Einbruch der Dunkelheit weniger wirksam waren. Die Anlage benötigte eine Lösung für den vollständigen Tag-Nacht-Zyklus, die tagsüber eingesetzte CMOS/CCD-Kamerasysteme ebenso wie nachts verwendete Wärmebildgeräte erkennen konnte.

Die Lösung
Die Anlage installierte ein vernetztes optisches Überwachungssystem, das aus drei Systemen besteht FinderPro-X feste Einheiten und zwei FinderPro-E multispektrale Einheiten, integriert in eine zentrale Sicherheitskommando-Softwareplattform.
Phase 1: Erstes Netzwerk — FinderPro-X
In der ersten Phase wurden drei feste FinderPro-X-Systeme zur Detektion optischer Aufklärungsmittel auf bestehenden Sicherheitstürmen im Anlagenperimeter Nord-, Ost- und Westsektoren, die eine überlappende 360°-Abdeckung externer Beobachtungswinkel innerhalb von 2.000 m bieten.
Jede Einheit war so konfiguriert, dass sie kontinuierlich scannte und bestätigte Entdeckungen direkt an die zentrale Kommandokonsole meldete. Dies ermöglichte es dem Sicherheitsoperationszentrum, standortbasierte Warnungen zu erhalten, wann immer ein optisches Gerät auf sensible Bereiche der Anlage ausgerichtet war.
Innerhalb der ersten Betriebswoche identifizierte das System 31 verschiedene externe optische Beobachtungsereignisse. Davon wurden 27 auf Fahrzeuge oder Personen auf der öffentlichen Straße im Norden zurückverfolgt und 4 auf Beobachter nahe der Baumgrenze im Westen.
Geolokalisierungsdaten ermöglichten es dem Sicherheitspersonal, Außendienstpersonal für eine rechtzeitige Verifizierung und Nachverfolgung zu entsenden. In allen 31 Fällen verlegten oder stellten die Beobachter nach Identifikation und Bearbeitung durch das Sicherheitsteam die Beobachtung um oder stellten sie ein.
Nach 30 Tagen sank die Häufigkeit externer Beobachtungsereignisse im nördlichen Sektor innerhalb von drei Wochen von einer geschätzten täglichen Häufigkeit auf null. Die Fähigkeit zur Detektion optischer Aufklärungsmittel half, die anhaltende Tagesbeobachtung zu reduzieren und verlieh der Anlage eine aktivere zusätzliche Lageebene für den Perimeterschutz.

Phase 2: Multispektrale Erweiterung — FinderPro-E
Der Erfolg von Phase 1 offenbarte eine verbliebene nächtliche Sichtbarkeitslücke. Wärmebildtechnik Die Aktivität wurde zwischen 21:00 und 04:00 Uhr beobachtet, außerhalb des effektiven Nachweisbereichs der nur sichtbaren Lichtüberwachungsmethoden.
Zwei FinderPro-E-Multispektralsysteme wurden im Ost- und Südsektor hinzugefügt – aus den Richtungen, aus denen die nächtliche Beobachtungsaktivität als größte Sorge eingeschätzt worden war.
Jede FinderPro-E-Einheit verwendete Nahinfrarot- und Langwellen-Infrarot-Lasersondemodule, die die Detektion sowohl von CMOS/CCD-Kameras als auch von Wärmebildgeräten in einem einzigen Scanzyklus ermöglichten. Dies verbesserte die Fähigkeit der Anlage, die optische Aktivität sowohl bei Tag als auch bei Nacht zu überwachen.
Innerhalb von 72 Stunden nach der Aktivierung von FinderPro-E entdeckte das System drei separate Fälle von Wärmebildbeobachtungen von der Baumgrenze und einem Wohngebäude etwa 780 m südlich. Alle drei Ereignisse wurden geolokalisiert und vom Außendienstpersonal bearbeitet. Während der folgenden vierwöchigen Überwachungsphase wurden keine weiteren nächtlichen Beobachtungsereignisse aufgezeichnet.

Patrouillenunterstützung — FinderPro-P
Vier FinderPro-P handgehaltene optische Detektionsgeräte wurden an das Sicherheitspatrouillenpersonal für mobile Scan-Operationen ausgegeben.
Das Patrouillenpersonal nutzte das FinderPro-P, um während routinemäßiger Runden bestimmte Sektoren zu durchsuchen und flexible Scan-Abdeckung in Bereichen zwischen festen Einheitsbogen sowie während Wartungsphasen zu gewährleisten, wenn feste Einheiten vorübergehend außer Betrieb waren.
Die Handheld-Geräte boten dem Patrouillenteam zudem ein praktisches Werkzeug zur schnellen Verifikation, wenn ein neues Problem aus dem Kommandozentrum gemeldet oder bei der Inspektion vor Ort festgestellt wurde.

Vernetzte Befehlsintegration
Alle fünf festen und multispektralen Erkennungseinheiten wurden über die zentrale Kommandosoftware FinderPro in die bestehende Sicherheitsmanagement-Plattform der Einrichtung integriert.
Eine einheitliche Erkennungsanzeige ermöglichte es dem Sicherheitsoperationszentrum, aktive Erkennungen von allen Einheiten gleichzeitig anzuzeigen. Echtzeit-Azimut-, Reichweiten- und Geolokalisierungsdaten standen sowohl SOC-Bedienern als auch Patrouillendispatchteams zur Verfügung, was die Koordination zwischen Systemwarnungen und Einsatzbereitschaft vor Ort verbesserte.
Ergebnisse
Phase 1: Monate 1–2, nur FinderPro-X
- 31 externe optische Beobachtungsereignisse, die in den ersten 30 Tagen erkannt und verarbeitet wurden
- Die tägliche Beobachtungsaktivität im Nordsektor sank innerhalb von 30 Tagen auf null
- Durchschnittliche Erkennungs- bis Antwortzeit: 4,2 Minuten
- Während der Überwachungsperiode wurden keine Betriebsperioden der Anlage durch unentdeckte optische Langstreckenbeobachtungen beeinträchtigt
Phase 2: Monate 3–4, vollständiges Netzwerk einschließlich FinderPro-E
- 3 nächtliche Wärmebildbeobachtungsereignisse wurden innerhalb von 72 Stunden nach Aktivierung entdeckt
- In den folgenden 4 Wochen wurden keine nächtlichen Beobachtungsereignisse registriert
- Vollständige 24-Stunden-Überwachungsabdeckung wird in allen wichtigen Perimetersektoren erreicht
- Die Scan-Abdeckung des Patrouillenpersonals stieg durch den Einsatz der Handheld-Einheit um etwa 40 %
Kombinierte Systemleistung: 4-monatige Bewertung
- Die Nachweiswahrscheinlichkeit liegt bei ≥95 % über alle Einheitentypen unter Einsatzbedingungen hinweg bei 95 %
- Fehlalarmrate ≤8 %, liegt unter der ≤10%-Spezifikation, nach Kalibrierung für lokale Umweltbedingungen, einschließlich Straßenverkehr und landwirtschaftliche Fahrzeugbewegungen.
- Die Systemverfügbarkeit erreichte 99,3 % bei allen fünf festen und multispektralen Einheiten
Der Sicherheitsbeauftragte der Einrichtung fasste das Ergebnis zusammen: Die vernetzte Einrichtung half dabei, den Standort von einer Anlage mit bekannter Langstreckenbeobachtung in eine mit aktiver, standortbasierter optischer Erkennungsabdeckung zu verwandeln. Versuche einer anhaltenden externen Beobachtung konnten nun erkannt, geolokalisiert und bewältigt werden, bevor sensible operative Informationen kontinuierlich gesammelt werden konnten.
Systemkonfigurationsübersicht
| Komponente |
Modell |
Einheiten |
Rolle |
| Festes optisches Detektionssystem |
FinderPro-X (MR-CH1500) |
3 |
Primäre Perimeterabdeckung, 2.000 m Reichweite, Tages- und NIR-Erkennung |
| Multispektrales optisches Detektionssystem |
FinderPro-E (MR-MS2000) |
2 |
Nächtliche Wärmebilddetektion und NIR-Abdeckung |
| Handgehaltenes optisches Detektionsgerät |
FinderPro-P (MR-MH1200) |
4 |
Patrouillenunterstützung und mobiles Scannen |
| Befehlssoftware |
FinderPro-Zentralplattform |
1 |
Vereinheitlichte SOC-Anzeige und All-Unit-Integration |