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Integrierte Counter-UAV-Lösung

Ein vollständiges Luftraumsicherheitssystem zur Detektion, Verfolgung, Identifizierung und Neutralisierung

Ein integriertes C-UAS-System, das Drohnendetektion, Bedrohungsbewertung, Einsatzsteuerung der Abwehrmaßnahmen und lückenlose Ereignisnachvollziehbarkeit verbindet – für einen kontrollierbaren, auditierbaren Regelkreis der Drohnenabwehr.

Drohne detektiert – wie geht es weiter?

Bei den meisten Counter-UAV-Ereignissen liegt die eigentliche Herausforderung nicht allein in der Detektion, sondern im anschließenden Vorgehen.

  • Kein einheitlicher Reaktionsablauf führt zu unkoordiniertem Handeln

    Detektionssysteme können einer Abteilung, Abwehrgeräte einer anderen und Führungsmeldungen einem separaten System zugeordnet sein. Kommt es tatsächlich zu einem UAV-Eindringen, werden Informationen zwischen den Teams möglicherweise nicht synchronisiert. Die Reaktion verläuft unkoordiniert, und das entscheidende Zeitfenster geht durch Abstimmungsaufwand verloren.

  • Die Sorge vor einer Fehlauslösung verzögert die Reaktion

    Die Reichweite elektronischer Störmaßnahmen, die Grenzen der Einsatzfreigabe und mögliche Auswirkungen auf benachbarte Einrichtungen können dazu führen, dass Führungspersonal in kritischen Momenten zögert. Ohne einen klaren Bestätigungsmechanismus und betriebliche Schutzvorkehrungen lassen sich Abwehrgeräte möglicherweise nicht wirksam einsetzen.

  • Fehlende Nachweise erschweren die nachträgliche Auswertung

    Ohne Trackaufzeichnungen, Betriebsprotokolle oder Zeitverlaufsberichte ist es schwierig, den Eindringvorgang zu rekonstruieren, das Ergebnis der Reaktion zu bewerten, an übergeordnete Stellen zu berichten oder Nachweise für eine externe Prüfung bereitzustellen.

  • Fragmentierte Geräteverwaltung erschwert die Koordination mehrerer Schutzzonen

    An vielen geschützten Standorten stammen Radar, RF-Detektion, elektrooptische Zielverfolgung, Abwehrgeräte und Sicherheitsplattformen aus unterschiedlichen Systemen oder von verschiedenen Anbietern. Ohne einheitliche Anbindung und zentrale Verwaltung müssen Bediener während eines Ereignisses möglicherweise zwischen mehreren Benutzeroberflächen wechseln. Dies erschwert die zonenübergreifende Gerätekoordination und mindert die Gesamteffizienz der Reaktion.

Geschlossener Einsatzregelkreis

Sechsstufiger Abwehrregelkreis von der Detektion bis zur Einsatzauswertung

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    Schritt 1 – Detektion

    Radar, RF-Detektion und Funküberwachung arbeiten parallel. Sobald eine Detektionsquelle auslöst, beginnt der nachgelagerte Prozess.

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    Schritt 2 – Identifizierung

    Elektrooptische Geräte werden auf das Ziel aufgeschaltet und verfolgen es. Eine KI-gestützte Analyse bewertet Erscheinungsbild und Verhalten des Ziels und gibt Referenzinformationen zu dessen Merkmalen aus.

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    Schritt 3 – Bewertung

    Die C2-Plattform führt Zielposition, Zieltyp und Track zusammen, gleicht diese mit Positiv-/Negativlisten und Regeln für Flugverbotszonen ab und gibt eine Referenz-Bedrohungsstufe aus.

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    Schritt 4 – Reaktion

    Die Plattform stellt Handlungsempfehlungen bereit. Nach Bestätigung und Freigabe durch den Führungssystembediener werden geeignete Drohnenabwehrgeräte zur Durchführung der Maßnahme eingesetzt.

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    Schritt 5 – Kontrolle

    Der Reaktionsprozess wird in Echtzeit überwacht. Befehle können jederzeit gestoppt oder angepasst werden, damit die Maßnahme innerhalb kontrollierbarer Grenzen bleibt.

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    Schritt 6 – Auswertung

    Der vollständige Ereignisablauf wird automatisch archiviert. Dabei entsteht ein umfassender Ereignisbericht mit Trackwiedergabe, Betriebsprotokollen und Reaktionsergebnissen.

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Der Kern integrierter Counter-UAV-Lösungen: nicht nur Geräte, sondern einheitliche Führung und Einsatzsteuerung

Viele Organisationen haben bereits Detektions- oder Abwehrgeräte beschafft, können jedoch weiterhin nicht wirksam auf UAV-Bedrohungen reagieren. Ursache ist nicht die Anzahl der Geräte, sondern die fehlende Koordination zwischen ihnen und die unzureichende Kontrolle über den Reaktionsprozess. Abgestufte Reaktion für unterschiedliche Bedrohungsszenarien:

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    Bedrohungsstufe: geringes Risiko

    Bewertungsgrundlage: Der Flugweg ist regelkonform, ohne auffälliges Verhalten Empfohlene Reaktion: Verfolgung und Aufzeichnung ohne aktives Eingreifen fortsetzen

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    Bedrohungsstufe: mittleres Risiko

    Bewertungsgrundlage: Eindringen in die Warnzone, Identität unbestätigt oder auffälliges Flugverhalten Empfohlene Reaktion: Alarm auslösen, Sicherheitsteams in Bereitschaft versetzen und Informationen zur Bewertung an das Führungsterminal übermitteln

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    Bedrohungsstufe: hohes Risiko

    Bewertungsgrundlage: Eindringen in eine Flugverbotszone oder Bestätigung als bekanntes Bedrohungsziel Empfohlene Reaktion: Die Plattform gibt eine Handlungsempfehlung aus; nach Freigabe durch die Einsatzführung können RF Jamming oder gerichtete Unterdrückung aktiviert werden

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    Bedrohungsstufe: Notfallreaktion

    Bewertungsgrundlage: Mehrere Ziele oder Schwellenwert des Notfallplans ausgelöst Empfohlene Reaktion: Vordefinierten Notfallplan aktivieren und die Führungsplattform mit den Einsatzteams vor Ort vernetzen

Systemarchitektur

Sechsschichtige Architektur für die vollständige C-UAS-Abwehrkette

Multisensor-Detektionsschicht

Ein Überwachungsradar für niedrige Flughöhen deckt weite Lufträume ab und liefert Zieltracks. Die RF-Detektion erfasst Kommunikationssignale zwischen UAVs und Fernsteuerungen. Die Funküberwachung analysiert die von Zielen genutzten Frequenzbänder und Kommunikationsprotokolle. Diese drei Detektionsverfahren ergänzen einander und tragen dazu bei, das Risiko verpasster Detektionen in komplexen Umgebungen zu senken.

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Elektrooptische Identifizierungsschicht

Elektrooptische Zielverfolgungsgeräte erhalten Zuweisungsdaten aus der Detektion und richten sich automatisch auf das Ziel aus. Zielbilder werden im sichtbaren Spektrum oder per Infrarotbildgebung erfasst. Das KI-gestützte Erkennungsmodul analysiert äußere Merkmale und Flugverhalten und stellt der Bewertungsschicht Referenzinformationen zu Zielattributen bereit.

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Engine zur Bedrohungsbewertung

Die Plattform führt Zielposition, Zieltyp und Flugverhalten zusammen, gleicht diese mit Positiv-/Negativlisten und Regeln für Flugverbotszonen ab und gibt Referenz-Bedrohungsstufen sowie zugehörige Handlungsempfehlungen aus. Die Einstufungsregeln lassen sich flexibel an unterschiedliche Schutzszenarien anpassen.

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Einheitliche C2-Plattform

Alle Detektions- und Abwehrgeräte sind an eine einheitliche Plattform angebunden. Diese stellt die Gesamtlage auf einer elektronischen Karte dar, unterstützt die Verwaltung mehrerer Zonen sowie die standortübergreifende Führung und reduziert Reaktionsverzögerungen durch systemübergreifende Bedienabläufe.

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Ausführungsschicht für Abwehrmaßnahmen

Das System unterstützt mehrere Verfahren der Drohnenabwehr, darunter RF Jamming, GNSS Spoofing, gerichtete Unterdrückung, akustisch-optische Warnung und die Einbindung weiterer Sicherheitskräfte oder -systeme. Sämtliche Maßnahmen müssen vor der Ausführung freigegeben werden. Der Reaktionsprozess wird in Echtzeit überwacht und kann jederzeit gestoppt werden.

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Schicht für Ereignisprotokollierung und Einsatzauswertung

Das System speichert automatisch die vollständige Ereigniskette, einschließlich Zeitpunkt der Erstdetektion, Ergebnissen der Identifizierung und Bewertung, Freigabeprotokollen und Reaktionsbewertung. Es unterstützt Trackwiedergabe, Protokollexport und Berichtserstellung für interne Auswertungen und externe Audit-Anforderungen.

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Multisensor-Detektionsschicht

Elektrooptische Identifizierungsschicht

Engine zur Bedrohungsbewertung

Einheitliche C2-Plattform

Ausführungsschicht für Abwehrmaßnahmen

Schicht für Ereignisprotokollierung und Einsatzauswertung

Typische Einsatzszenarien

Für Hochrisikoszenarien mit schneller Bedrohungsbewertung und aktiver Reaktion konzipiert

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Perimeterschutz für Flughäfen

Unbefugte UAV-Aktivitäten können die Flugsicherheit unmittelbar beeinträchtigen und erfordern eine schnelle, durchgängige Reaktion von der Detektion bis zur Abwehrmaßnahme. Das System stellt einen vollständigen geschlossenen Regelkreis von der Drohnendetektion bis zur Abwehr bereit. Lückenlose Betriebsprotokolle erfüllen die Anforderungen des Luftraummanagements an Flughäfen hinsichtlich Reaktionsgeschwindigkeit und Nachvollziehbarkeit.

Typical Application Scenarios12 Illustration

Schutz besonders sicherheitsrelevanter Veranstaltungen

Großveranstaltungen erfordern in der Regel konzentrierte Schutzzeiträume und die Beherrschung vielfältiger Risikoarten. Dafür sind eine zonenübergreifende Koordination und schnelle Reaktion erforderlich. Das System unterstützt temporäre Einsätze, die gemeinsame Führung mehrerer Zonen, die vollständige Einsatzaufzeichnung und eine umfassende Nachbereitung.

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Zugangsbeschränkte staatliche Einrichtungen

UAV-Aufklärung kann an zugangsbeschränkten Standorten Risiken für die Informationssicherheit verursachen. Das System bietet aktiven Schutz des niedrigen Luftraums über dem Standort und ermöglicht Bewertung und Reaktion, bevor ein Ziel in sensible Bereiche eindringt.

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Justizvollzugsanstalten

Der Transport verbotener Gegenstände per UAV stellt Justizvollzugsanstalten vor erhebliche Herausforderungen. Das System überwacht den Luftraum über der Einrichtung in Echtzeit, löst bei der Detektion auffälliger Ziele eine abgestufte Reaktion aus und zeichnet den gesamten Ablauf auf, um Sicherheitsereignisse lückenlos nachvollziehbar zu machen.

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Kritische Strom- und Energieinfrastruktur

Umspannwerke, petrochemische Lagertanks und andere kritische Anlagen benötigen aktive Schutzfähigkeiten. Das System kann eingreifen, bevor sich ein Ziel sensiblen Bereichen nähert, und durch C-UAS-Fähigkeiten das Risiko UAV-bedingter Beeinträchtigungen oder Betriebsstörungen reduzieren.

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Integrierte Abwehr über mehrere Schutzzonen

Der gemeinsame Schutz mehrerer Zonen erfordert eine einheitliche Führung und Einsatzsteuerung. Das System unterstützt die Vernetzung mehrerer Standorte und deren zentrale Verwaltung. So kann eine C2-Plattform mehrere Schutzzonen überwachen und Detektions- sowie Reaktionsressourcen regionsübergreifend koordinieren.

  • Perimeterschutz für Flughäfen
  • Schutz besonders sicherheitsrelevanter Veranstaltungen
  • Zugangsbeschränkte staatliche Einrichtungen
  • Justizvollzugsanstalten
  • Kritische Strom- und Energieinfrastruktur
  • Integrierte Abwehr über mehrere Schutzzonen
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Koordinierte Einsatzformen

Stationär, fahrzeuggestützt und tragbar – zentral geführt über eine C2-Plattform

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    Fixed Installation

    Auf Dächern oder eigens vorgesehenen Standorten installiert, gewährleistet das stationäre System eine kontinuierliche Sensor- und Reaktionsfähigkeit für Kernbereiche und dient als Hauptknoten des gesamten Abwehrsystems. Es eignet sich für Flughäfen, Schlüsselanlagen, Energiestandorte und andere Bereiche, die einen langfristigen stationären Schutz erfordern.

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    Fahrzeuggestütztes C-UAS

    Das in Spezialfahrzeuge integrierte System kann rasch in Bereiche mit erhöhtem Schutzbedarf verlegt und als mobile Reaktionskomponente eingesetzt werden. Es eignet sich für den temporären Schutz von Großveranstaltungen und zur Verstärkung in Notfällen. Im Verbund mit stationären Systemen erweitert es die Abdeckung.

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    Tragbares C-UAS

    Von Einsatzkräften mitgeführte tragbare Geräte können unter Führung der C2-Plattform eine Nahbereichsbestätigung oder eine abschließende Abwehrmaßnahme durchführen. Die Ergebnisse werden in Echtzeit zurückgemeldet und in die Ereignisakte aufgenommen. Diese Einsatzform eignet sich für abschließende Reaktionsmaßnahmen und schnelle Eingreifteams in Bereichen mit hohem Personenaufkommen.

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    Einheitliche Verwaltung aller drei Einsatzformen

    Alle Einsatzformen sind mit derselben C2-Plattform verbunden. Führungssystembediener können Position und Status sämtlicher Geräte in Echtzeit einsehen und Detektions- sowie Reaktionsbefehle einheitlich erteilen. So werden Koordinationsprobleme vermieden, die durch eine verteilte Verwaltung mehrerer Systeme entstehen.

Vorteile der Lösung

Zentrale Risiken, die diese Lösung reduziert

Solution Advantages5 Illustration

Geringeres Risiko nicht erkannter Ziele

Die multisensorische Detektion mit Radar, RF-Detektion und optischer Erfassung ergänzt sich wechselseitig. Ist ein Sensorverfahren eingeschränkt, bleibt die Gesamterfassungsfähigkeit bestehen. Dies trägt dazu bei, die Wahrscheinlichkeit der UAV-Detektion in komplexen Umgebungen zu erhöhen.

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Geringere Beeinträchtigung durch Fehlalarme

Die elektrooptische Bildbestätigung in Verbindung mit KI-gestützter Analyse ermöglicht eine zweite Verifizierung sensordetektierter Ziele. Dies trägt dazu bei, Fehlalarme zu reduzieren und den unnötigen Einsatz von Reaktionsressourcen zu vermeiden.

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Risiko von Fehlauslösungen unter Kontrolle

Alle Abwehrmaßnahmen erfordern eine menschliche Bestätigung und Freigabe. Das System protokolliert bei jeder Freigabe den Bediener und den Zeitstempel; zugleich kann der Reaktionsprozess jederzeit gestoppt werden. Damit behält der Führungssystembediener während der gesamten Maßnahme die Kontrolle.

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Nachweise für die Einhaltung regulatorischer Vorgaben

Der vollständige Ereignisablauf wird automatisch aufgezeichnet, einschließlich Detektionsdaten, Bewertungsgrundlage, Reaktionsfreigabe und Ergebnisbewertung. Dies unterstützt interne Prüfungen und externe Anforderungen an Compliance-Nachweise.

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Weniger abgeschottete Gerätesysteme

Die einheitliche C2-Plattform verbindet alle Detektions- und Abwehrgeräte. Dadurch werden Probleme bei der Informationssynchronisierung infolge verteilter Mehrsystemverwaltung sowie Reaktionsverzögerungen durch systemübergreifende Bedienabläufe reduziert.

Häufig gestellte Fragen

  • Worin unterscheidet sich ein integriertes Counter-UAV-System von einem System zum Schutz des niedrigen Luftraums?

    Das System zum Schutz des niedrigen Luftraums bildet die grundlegende Sensorschicht für die regionale Sicherheit in niedrigen Flughöhen. Es konzentriert sich auf kontinuierliche Überwachung, Frühwarnung und unbeaufsichtigte Alarmierung und umfasst keine aktive Abwehrfähigkeit. Das integrierte Counter-UAV-System ergänzt einen vollständigen geschlossenen Regelkreis von der Bewertung bis zur Reaktion und eignet sich damit für Hochrisikoszenarien, die ein aktives Eingreifen gegen UAV-Eindringversuche erfordern. Beide Systeme können gemeinsam eingesetzt werden: Der Schutz des niedrigen Luftraums übernimmt die Routineüberwachung, während das integrierte Counter-UAV-System die Notfallreaktion abdeckt.

  • Unterstützt das System automatische Abwehrmaßnahmen? Wie wird die Betriebssicherheit gewährleistet?

    Standardmäßig arbeitet das System im Modus „menschliche Bestätigung vor Ausführung“. Nach Abschluss der Bewertung stellt die Plattform dem Führungssystembediener Handlungsempfehlungen bereit; Abwehrmaßnahmen können erst nach der Freigabe eingeleitet werden. Das System kann zudem regelbasierte Reaktionen für bestimmte Bedrohungsstufen innerhalb definierter Flugverbotszonen unterstützen. Dies wird jedoch nur nach ausreichenden Tests und einer rechtlichen Compliance-Prüfung sowie mit klar begrenzten Auslösebedingungen empfohlen.

  • Beeinträchtigt RF Jamming reguläre Kommunikationseinrichtungen in der Umgebung?

    Reichweite und Wirkrichtung gerichteter Störgeräte sind steuerbar; bei sachgerechter Konfiguration lassen sich Auswirkungen auf Nichtzielbereiche begrenzen. Omnidirektionale Störgeräte decken einen größeren Bereich ab, daher sollte die Kommunikationsumgebung vor dem Einsatz bewertet werden. Unser Technikteam kann während der Projektumsetzung eine Bewertung der Störabdeckung vornehmen und damit zur Festlegung sicherer Einsatzverfahren beitragen.

  • Muss der Einsatz von Drohnenabwehrgeräten lokalen Vorschriften entsprechen?

    Ja. Der Einsatz von UAV-Abwehrgeräten unterliegt je nach Land und Region unterschiedlichen rechtlichen Beschränkungen; für bestimmte Einsatzverfahren können entsprechende Qualifikationen oder Genehmigungen erforderlich sein. Kunden wird empfohlen, vor der Inbetriebnahme die zuständigen lokalen Funkregulierungsbehörden oder Rechtsberater zu konsultieren, um die Compliance-Grenzen zu klären. Unser Team kann Referenzunterlagen bereitstellen, die abschließende rechtliche Beurteilung liegt jedoch in der Verantwortung des Kunden.

  • Wie reduziert das System gegenseitige Störungen beim gleichzeitigen Betrieb mehrerer Geräte?

    Bei der Zuweisung von Reaktionsgeräten berücksichtigt die C2-Plattform den Abdeckungsbereich und die Betriebsfrequenz jedes Geräts, um das Risiko von Gleichkanalstörungen zwischen mehreren Geräten zu reduzieren. Konkrete Frequenzkoordinierungspläne erarbeitet das Technikteam während der Projektumsetzung auf Grundlage der tatsächlichen Gerätekonfiguration.

  • Wie werden stationäre, fahrzeuggestützte und tragbare Systeme koordiniert?

    Alle drei Einsatzformen sind mit derselben C2-Plattform verbunden. Führungssystembediener können Position und Status sämtlicher Geräte in Echtzeit einsehen und Detektions- sowie Reaktionsbefehle einheitlich erteilen. Die flexible Zuweisung erfolgt nach Schutzzone, Gerätetyp und Bedrohungsstufe.

  • Können Ereignis- und Reaktionsprotokolle Compliance-Prüfungen oder rechtliche Nachweise unterstützen?

    Das Ereignisaufzeichnungsmodul des Systems speichert automatisch vollständige Prozessdaten, darunter Zeitstempel, Bediener, Freigabeprotokolle und Reaktionsergebnisse, und unterstützt deren formatierten Export. Ob die exportierten Aufzeichnungen die konkreten Beweisanforderungen einer bestimmten Rechtsordnung erfüllen, sollte mit Rechtsberatern geklärt werden. Auf Grundlage dieser Anforderungen können wir gezielte Konfigurationsunterstützung leisten.

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